Die ETH Zürich wird in der Öffentlichkeit mehr und mehr als eine Vorreiterin in Sachen 2000-Watt-Gesellschaft, für die Energiewende und für den Atomausstieg wahrgenommen. Gefällt Ihnen diese Rolle?
Ich muss etwas ausholen. Als Physiker und ehemaliger Leiter des Paul-Scherrer-Instituts weiss ich, was Ingenieure punkto erneuerbarer Energien leisten können. Es herrscht in der Öffentlichkeit aber grosse Verwirrung, weil in Energiefragen nicht zwischen technischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Potenzial unterschieden wird. Theoretisch kann man zum Beispiel mit Sonnenenergie sehr viel machen. Die ETH soll zu diesen Fragen Klarheit schaffen.
Bevor wir in die Details gehen: Mich � ...