«Es war ein ägyptisches Freudenfest»
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«Es war ein ägyptisches Freudenfest»
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«Es war ein ägyptisches Freudenfest»

Der junge Ägypter Amr Badr hat als Mitglied der Tamarod-Bewegung gegen Präsident Mursi gekämpft und zu dessen Sturz beigetragen. Im Interview erklärt er, wo die Schwächen der Muslimbrüder liegen und warum er bereits eine neue Volksbewegung plant. Von Pierre Heumann und Eman Helal (Bild)
Herr Badr, Sie waren an der Gründung der Protestbewegung Tamarod, die in diesem Sommer den Sturz von Präsident Mohammed Mursi eingeleitet hat, massgeblich beteiligt. Was war der Auslöser für Ihr ­Engagement? Im Vordergrund stand für mich ein tragisches Ereignis. Einer meiner engsten Kollegen, er hiess Al-Husseini Abu Deif, starb während einer Demonstration vor dem Präsidentenpalast. Es hiess, er sei durch ­einen Anhänger Mursis umgebracht worden. Doch auch ohne diesen Verlust hätte ich etwas gegen Mursi unternommen. Wo hat Mursi denn versagt? Er hat die Sehnsucht der Bürger nach ­Gerechtigkeit nicht ernst genommen. Mursi ist zwar demokratisch gewählt ­worden, doch danach tat e ...
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