Herr Barnes, Ihr neuer Roman «Arthur&George» war für den Booker Prize nominiert, den Sie dann nicht bekommen haben. Dafür wurden Sie kürzlich mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur ausgezeichnet. Stört es Sie, dass Sie im Ausland bedeutendere Preise erhalten als in Ihrer Heimat?Eher umgekehrt: Ich finde es wunderbar, Preise ausserhalb der Heimat zu erhalten, wo man annehmen kann, dass keine eigennützigen Interessen im Spiel sind. Die Vorstellung, dass mein Werk auch über die Landesgrenzen hinaus Bestand hat, ist sehr erfreulich.
Sie bezeichneten sich vor vier Jahren als «europhil, aber bürokratieskeptisch, als internationalistisch, aber kulturell pro ...