Man würde sie eher für ein weitgereistes ÂModel halten als für eine Professorin. Und schon gar nicht für jemanden, dessen ÂEltern so strikte Evangelikaner waren, dass die Tochter nicht in die öffentliche Schule durfte, weil sie dort unfrommen Einflüssen ausgesetzt sein könnte. Sie wurde von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet. Die Familie lebte schäbig. LebensÂmittelgutscheine und Sozialhilfe vom Staat, Slum-Unterkünfte: «Unter Ronald Reagan bekamen wir zweitklassigen Käse, der früher den Schweinen verfüttert wurde.» Als Teenager protestierte sie vor Kliniken, in denen AbÂtreibungen vorgenommen wurden. Caroline Heldman, Tochter eines oft arbeitslosen Abwarts und einer Hausfr ...