Es reiche aber, / Des dunkeln Lichtes voll, /Mir einer den duftenden Becher», schreibt Hölderlin im grossen Gedicht «Andenken». Das ist ein hohes Lied auf Bordeaux, das mit den Zeilen «Der Nordost wehet, / Der liebste unter den Winden / Mir, weil er feurigen Geist / Und gute Fahrt verheisset den Schiffern» beginnt. Und fortfährt: « Geh aber nun und grüsse / Die schöne Garonne, / Und die Gärten von Bourdeaux». Das «dunkle Licht» aber meint den dortigen Wein, darüber hinaus aber, als Oxymoron, in dem sich die Gegensätze vereinen, das Göttliche schlechthin. Solche literarisch-mystische Weiterungen werden Vittorio Frescobaldi und Robert Mon-davi nicht i ...