Sein Trio, das er seit 1993 unverändert mit dem Bassisten Dan Berglund und dem Drummer Magnus Öström unterhielt, nannte der schwedische Pianist schlicht E.S.T. Das wurde ihm als Akt der Bescheidenheit ausgelegt, war aber eher der Versuch, auch mit dem Namen aus der Konvention des alten Jazz-Piano-Trios auszubrechen: «E.S.T.», das klang eher nach einer Pop-Formation als «Esbjörn Svensson Trio». Als eine solche wurde die Gruppe der drei Skandinavier denn auch zum Teil wahrgenommen, obwohl sie die Formen der Jazz-Tradition keineswegs insgesamt über Bord warf: Vieles erinnerte bei E.S.T. an die Romantizismen und Impressionismen von Bill Evans oder Keith Jarrett. Nur in den Mitteln waren ...