Esther Williams (1921–2013) – Sie wurde zum Star in der Ära der Eisenhower-Bigotterie, in jener Zeit, in der Leinwand-Heroinen wie Deborah Kerr, Grace Kelly, Audrey Hepburn den Eindruck erweckten, als seien sie schon von Geburt an mit den Kleidern verschmolzen, die sie so gravitätisch trugen. Ein trockener Kuss war der Gipfel der Sinnlichkeit. Obwohl Esther, eine Olympia- Schwimmerin, die bereits mit sechzehn Jahren Weltrekorde erzielte, häufiger aus- als angezogen war, blieb auch sie zugeknöpft, ein Torso, von Beinen getragen, die nicht nackt, sondern marmorn waren.
Ihre Badeanzüge – mit genau kalkuliertem Dekolleté und Beinschnitt – wirkten, als seien sie von einem Team von ...