In Frankreich kommentiert Pascal Boniface die geopolitischen Aspekte der Länderspiele in Fernsehen und Radio. Ende April wurde er auf dem Flughafen von Tel Aviv von ein paar Studenten tätlich angegriffen: Sie werfen ihm vor, die arabischen Staaten zu unterstützen. Immer wieder gerät der 62-jährige im Konflikt selber zwischen die Fronten – auch in Paris. Vor der Abstimmung über den Ort der Fussballweltmeisterschaft 2026 machte er sich für die Kandidatur von Marokko stark und sprach sich heftig gegen die Vergabe an Mexiko, Kanada und die USA aus: Trump habe nicht nur die Afrikaner und die Mexikaner beschimpft, sondern auch den Ländern, die gegen di ...