München, Anfang Oktober. Ein kleiner, lärmiger Konferenzraum am Rand eines Messestands. Auf acht Quadratmetern sind gegen 100 Milliarden Dollar aus Asien vertreten, zum Teil aus Mitteln des Staatsfonds von Singapur. Von dort ist der Leiter Unternehmensentwicklung eines grossen Fonds für Wohnimmobilien angereist. Aufmerksam hört er sich die Pläne des deutschen Unternehmers Ralph Winter an: «Der Erste, der dieses Geschäft global anbietet, wird den Markt dominieren.» Gemeint ist Co-Living, eine Art Wohngemeinschaft für Leute jenseits des Studentenalters.
...