Im Volkswirtschaftsdepartement ist man zwar skeptisch. Aber nach aussen kommuniziert man vor allem das, was Befürworter der Bilateralen hören wollen: Das Freizügigkeitsabkommen mit der EU habe keine negativen Auswirkungen auf die Löhne in der Schweiz. Bundesrat Johann Schneider-Ammann lobt den freien Zuzug. Dieser sei ein Mittel gegen die «Austrocknung des Arbeitsmarktes».
Dabei gab es im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bereits vor drei Jahren warnende Stimmen. Damals zirkulierte im Seco eine Aktennotiz, die sich auf der Basis einer neueren Studie mit den Konsequenzen der schrankenlosen Zuwanderung aus den EU-Staaten beschäftigte. Die Personenfreizügigkeit führe zu einer « ...