Viele Grossstädte der Welt kennen das ÂProblem, und die wenigsten Bürgermeister haben bislang eine Lösung dafür gefunden: reiche Viertel, die neben armen Quartieren liegen. Hier luxuriöse Villen, dort heruntergekommene Âshantytowns. Top-Jobs und teure Limousinen neben Arbeitslosigkeit und Eselskarren. Gegensätze, die Neid und böses Blut erzeugen.
Meist sind die Menschen in den besseren Gegenden arriviert und älter. Sie vertrauen dem Rechtsstaat und auf die Polizei, die Âihnen Gewalt und Konflikte vom Leibe halten sollen. In den Slums hingegen regiert die ÂJugend. Von Polizei und Rechtsstaat erwarten sie schon lange nichts mehr; sie nehmen die Dinge in die eigenen Hände, of ...