In seiner letzten Schlacht, vor Nancy am 5. Januar 1477, geht Karl der Kühne im Getümmel der Flucht verloren. Tage später finden Männer aus seiner Entourage im Morast den toten Herrn. Der Kopf ist auf der einen Seite eingefroren in die geborstenen Eisschollen eines Tümpels und auf der anderen von einem Hellebardenhieb entstellt. Am nackten Leib sind Lanzenstiche zu sehen, auch ist er von Wölfen angenagt.
In Nancy wird der Leichnam des 43-Jährigen gewaschen und aufgebahrt. Das Totenbett ist mit schwarzem Atlas ausgeschlagen. Karl trägt ein Wams aus weisser Seide und einen Purpurmantel. Mit ihm ist der vierte und letzte Burgunderherzog aus dem Hause Valois dahingegangen. Der zeitweise ...