Monsieur Rémy Autebert, Sie leiten die Firma Areva in Tokio, die seit vierzig Jahren im japanischen Nukleargeschäft aktiv ist. Wie haben Sie die ersten Stunden der Havarie von Fukushima erlebt?
Anfänglich war es auch für uns schwierig, die Übersicht zu bewahren und verlässliche Informationen zu erhalten. Wir waren hier nie am Bau von Kernkraftwerken beteiligt, sie basieren alle auf amerikanischer Technologie. Unser Japan-Geschäft betrifft zu 99 Prozent den Kreislauf des nuÂklearen Brennstoffs. Wir hatten in diesem Zusammenhang Mitarbeiter in Fukushima. Diese wurden schnell evakuiert, da sie zur Bewältigung der Krise damals wenig beitragen konnten.
Die Informationspolitik der Japa ...