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«Eventualvorsätzlicher Freiheitskämpfer»
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Schweizer Terrorermittlungen

«Eventualvorsätzlicher Freiheitskämpfer»

Die Schlappe der Bundesanwaltschaft im ersten Al-Qaida-Prozess legt die Schwächen bei den Schweizer Terrorermittlungen offen. Eine Analyse des Zürcher Staatsanwalts Dave Zollinger.
Angetreten war er als Schweizer Terroristenjäger, aufs hohe Ross gestiegen, um Al-Qaida-Helfer hinter Schloss und Riegel zu bringen. Letzte Woche nun ist Claude Nicati, der stellvertretende Bundesanwalt, zum Ritter der traurigen Gestalt demontiert worden. Das Bundesstrafgericht in Bellinzona sprach sämtliche Angeklagten vom Terror-Vorwurf frei. Verurteilungen gab es lediglich bei einigen untergeordneten Delikten. Bundesstrafrichter Bernard Bertossa, der ehemalige Genfer Generalstaatsanwalt, der den Vorsitz im «Al-Qaida-Prozess» hatte, ist als vieles bekannt – aber kaum als Weichspüler, der eher zu sanft als zu hart zupackt. An einer zu täterfreundlichen Optik des Gerichtes wird es de ...
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