Es erscheint wie die makabre Fügung ihres dramatischen Lebens und Sterbens, dass Florence Arthaud, die mit 57 Jahren bei einem Helikopter-Crash in Argentinien starb, nun eine Art Auferstehung feiert. Denn fast gleichzeitig mit den Totenfeiern erscheinen ihre Memoiren (bereits die zweiten). Die Trauer als ultimatives Marketing. Die Abenteurerin mit der ungezügelten roten Lockenmähne hatte 1990 als erste und einzige Frau die Route du Rhum gewonnen, die Transatlantik-Regatta für Alleinsegler von Saint-Malo nach Pointe-à-Pitre. Auf hoher See traf sie ein schlingernder Mast am Kopf, sie verlor immer wieder die Besinnung, der Funkkontakt brach ab, der Autopilot fiel aus. So wurde sie zur Je ...