Giovanni Segantini war als Maler kein grosser Geschichtenerzähler. Sieht man von einigen der symbolistischen Bilder ab, in denen literarische oder mythologische Motive aufgenommen wurden, die entweder aus einer Geschichte stammen oder auf der Suche nach einer Geschichte sind, kommt sein Werk ohne Anleihen bei irgendwelchen literarischen, philosophischen oder historischen Programmen aus, die die Welt – oder auch nur einen Zipfel davon – erklären wollen.
Zauber der Kunst, Zauber der Mystik: «Frühlingsweide», 1896.
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