Wer vor lauter Apathie nicht mehr hinschaut, wenn die «Tagesschau» aus Athen berichtet, dem sei hier nachgetragen: Das griechische Parlament hat am Sonntag einem neuen Rettungspaket der internationalen Kreditgeber im Umfang von 130 Milliarden Euro zugestimmt. Mit den üblichen Begleiterscheinungen, die diesmal allerdings etwas heftiger ausfielen (143 Verletzte, 45 abgebrannte Gebäude). Niemand wagt, zu behaupten, dass sich dadurch die Schlinge um den griechischen Hals auch nur um einen Millimeter lockern wird. Im Gegenteil. Beinahe obsessiv beschäftigt sich Europas Polit-Elite mit dem ausgezehrten Inselstaat.
Für die Protagonisten in Euro-Land hat die Agonie Griechenlands bei allem Ärg ...