Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea gilt als unüberwindbar. Jetzt fliehen Hunderte von Nordkoreanern nach China – in westliche Botschaften.
Still, feucht, stickig warm, dunkel; irgendwo trickelt Wasser aus dem Granit, die Tropfen hallen durch die Höhle. Wir steigen tiefer in den Berg, stossen schliesslich auf eine verminte Betonwand: die Grenze zu Nordkorea.
Der Ausflug in die demilitarisierte Zone zwischen den beiden Koreas – die letzte Grenze des Kalten Krieges – brachte uns nach der Anti-Kommunismus-Halle, dem Dora-Observatorium, wo sich süd- und nordkoreanische Soldaten mit Ferngläsern in die Augen starren, in diesen «dritten Infiltrationstunnel».
Die innerkoreanische Gr ...