Zu einem aufsehenerregenden Treffen eines ungewöhnlichen Paares kam es vergangenes Wochenende: Der für seine ketzerischen Reden bekannte Machmud Achmadinedschad, Präsident des mit den USA verfeindeten Iran, besuchte den zurückhaltenden König Abdullah, Herrscher von Saudi-Arabien und enger Verbündeter Amerikas. Die beiden seit Jahrzehnten verfeindeten grossen muslimischen Nationen trennt nicht nur ihr Verhältnis zu den USA. Auch im Irak, im Libanon und in den Palästinensergebieten setzen sie auf unterschiedliche Kräfte. Nun wollen sie stärker kooperieren, um ein Überschwappen religiös motivierter Gewalt vom Irak auf andere Länder zu verhindern. Das zumindest nahmen sich Achmadine ...