Ist man Bob Dylan, sollte man auf der Hut sein, selbst dann, wenn man lediglich beim Room-Service Tee und Toast bestellt: Als der Kellner in einem Hotel in Glasgow 1966 das Gewünschte brachte, zückte er ein Messer, um sich mit shakespearescher Tollwut – «Verfluchter Verräter!» – auf den einst so geliebten Renegaten zu stürzen. Dylan ahnte, dass er um ein Haar den Tod eines Märtyrers für den Bluesrock gestorben wäre, dessen Tradition er am eigenen Leib zu verkörpern begann – seltsam, kommentierte er das missglückte Attentat glucksend, unter welchen Umständen man seinen Lebensunterhalt verdienen müsse.
Sich in eine Kamera zu erbrechen, war das Einzige, was er auf seiner Eng ...