Hier singen 30000 Masthühner, begleitet von 24000 minutenalten Küken und vierzig Gockeln. Der Bass ist in Wahrheit der mehrere Oktaven heruntergestimmte Pieps eines der Küken. Dazu kommen die Schlacht-, Wasch- und Rupf-Geräusche eines einzelnen Huhns. Die Melodien stammen von Freilaufeiern, mit denen auf Alufutterschalen geschlagen wird, die Perkussionsinstrumente schliesslich sind aufgeschlagene Eier, Eierschachteln und Eierbecher, geschlagen mit Essstäbchen.
Diese Katzenmusik aus Hühnern hat Harmonie und Rhythmus. Nicht die allerüblichsten zwar, aber durchaus plausible und eingängige. Das Resultat ist dem komplex strömenden und murmelnden Sound der Elektro-Avantgardisten Mouse On ...