Thank you for the Panic
Angst, Zittern, geweitete Augen, zerlaufendes Make-up! All dies widerfährt uns, wenn wir an das letztjährige Revival von Soft Cell denken! Und daran, wie grosse Bands sich die Demütigung antun, als nettes Echo von sich selbst noch mal anzuklopfen. Und nun dasselbe mit The Cure? Kann das sein? Darf nicht und ist nicht. The Cure schaffen eine absolut überzeugende Darstellung von psychischem Zerfall mit nichts als Pop-Mitteln. «Lost» heisst der Song, «I can’t find myself» ist der Refrain, und wie «Black old Heuhaufen» Robert Smith den singt, ist grossartig und erschütternd. Die Musik ist gerade so kaputt, dass sie im Zusammenhang mit der Stimme plausibel und ...