Das Klatschen der Bäume
Ein nachdenkliches, inniges Banjo, eine zarte Männer- und eine zarte Frauenstimme, eine Gitarre, hin und wieder ein Schlagzeug oder ein Piano – sie wiegen und klimpern uns in ein melancholisches Amerika, das die Armutszeichen der grossen Depression der zwanziger Jahre auf der Stirne trägt, und siehe, die Male sind noch da, verwandelt, aber da. Sufjan Stevens verwebt amerikanische Mythen mit Geschichte und Geschichten aus der Gegenwart. Die Klänge sind nicht weltentrückt, wie das Infoblatt behauptet, im Gegenteil: Die Harmonien verbinden Zeiten und gehen einem nicht bloss nahe, sie rücken einem richtig auf den Leib. Die Songtitel zeigen, wie das klingt: Alle B� ...