Als die junge Karin Keller-Sutter, 1997 war’s, nach nur einer Amtszeit zur Präsidentin des Wiler Gemeinderats gewählt wurde, schenkten ihr einige Ratskollegen eine Leiter «für den weiteren politischen Aufstieg». Da stand die 34-jährige politische Schnellstarterin mit der Kurzhaarfrisur und den dunkel blitzenden Augen schon nicht mehr auf der untersten Sprosse der Karriereleiter: Seit 1995 sass die Wirtstochter mit Vorliebe für Punk-Musik bereits im Vorstand des einflussreichen St. Galler Gewerbeverbands und ein Jahr später für die FDP im Kantonsrat. Und das war erst der Anfang einer erstaunlichen Karriere. Wie kam es dazu?
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