Im Umgang mit Fahrschülern zeigt sich, ob man ein guter Mensch ist oder nicht. Oder anders gesagt: Es ist leicht, ein guter Mensch zu sein, wenn man in einer Stadt lebt, in der es nur fünf Fahrschulen gibt. Lebt man aber in Berlin im Bezirk Tempelhof, ist es unmöglich, ein guter Mensch zu bleiben! Wenn man auf jeder Strasse zu jeder Zeit zwei oder drei in Warnfarben lackierte Wagen mit der Aufschrift «Fahrschule Schneckentempo & Motorabwürgen» vor sich hat, verwandelt man sich mit der Zeit in ein Ungeheuer. Die Fahrschüler können natürlich nichts dafür, dass man sie so hasst.
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