Immer wieder taucht in der Diskussion um die Armutsmigration das Argument auf, mehr Entwicklungshilfe würde das Einkommensgefälle zwischen Afrika und Europa verÂringern und damit die Wanderung nach ÂNorden ebenso. Seit etwa zehn Jahren übertrifft das, was aus den staatlichen Füllhörnern der reichen Länder über den Armutsregionen ausÂgeschüttet wird, jährlich die Unsumme von hundert Milliarden Dollar. Aber hat die Hilfe Schwarzafrika wirklich etwas gebracht?
Ohne Zweifel sind die wirtschaftlichen ÂEckdaten der meisten Staaten südlich der ÂSahara in den letzten Jahrzehnten besser Âgeworden. Aber mit der wachsenden EntÂwicklungshilfe hat das wenig zu tun. Wo das ÂWirtschaftsw ...