Seine Zukunft als Bundesanwalt steht auf Messers Schneide. Der 25. September könnte für Michael Lauber zu dem Tag werden, an dem ihn die Vereinigte Bundesversammlung in die Wüste schickt. 2011 gewählt, um die von Affären durchgerüttelte Bundesanwaltschaft in ruhige Gewässer zu führen, droht dem 53-Jährigen dasselbe Schicksal wie seinem Amtsvorgänger Erwin Beyeler. Dieser musste namentlich wegen des rechtswidrigen Einsatzes des Drogenhändlers Ramos im Verfahren gegen den später freigesprochenen Bankier Oskar Holenweger den Hut nehmen. Bei Lauber sind es die durch ein Datenleck publik gewordenen informellen Treffen mit dem Fifa ...