Sein Foto, das stellvertretend für alle amerikanischen Misshandlungen im Gefängnis von Abu Ghraib die Gemüter aufwühlte, ging um die Welt. Haj Ali sagte, er sei der Kapuzenmann gewesen. Habe auf dieser Schachtel gestanden, im schwarzen Umhang, die Arme ausgestreckt, die Finger verdrahtet. Und mehrmals hätten seine Peiniger ihm Elektroschocks verabreicht.
Nach seiner Freilassung aus Abu Ghraib Anfang 2004 wurde Haj Ali eine Art Handlungsreisender in Sachen amerikanischer Folter. Der Iraker trat als Sprecher der Gruppe ehemaliger Häftlinge auf, die eine Sammelklage vor einem amerikanischen Gericht eingereicht hatten, er tourte im arabischen Raum mit Vorträgen und erzählte jedem, der e ...