Am kommenden Samstag will die SP Schweiz eine neue «Investitionsoffensive» in Sachen Kinderkrippen beschliessen, die für die Partei einem Paradigmenwechsel gleichkommt: Neu sollen nicht mehr die Kinderkrippen mit staatlichen Geldern direkt gefördert werden, sondern die Eltern erhielten künftig Betreuungsgutscheine, um einen Krippenplatz zu bezahlen – sofern sie beide berufstätig sein möchten oder mit «Freiwilligenarbeit» belegen, dass sie ihre Kinder nicht selbst betreuen können. Bisher hat die SP bei Kinderkrippen stets auf die traditionelle Subventionspolitik gesetzt. Doch jetzt, nachdem ihr grösster Erfolg auf Bundesebene – die Anstossfinanzierung für mehr Kinderkrippen � ...