Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise stellt nicht nur eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Herausforderung dar, sondern ruft auch nach intellektuell-wissenschaftlicher Aufarbeitung. Dabei ist nicht nur der Sachverstand der Ökonomen gefragt, sondern es müssen weitere sozial- und geisteswissenschaftliche Perspektiven einfliessen. Diese erschöpfen sich freilich oft in pauschalen Vorwürfen an die Ökonomie als unverantwortliche Verführer für grenzenlose Gier und geilen Geiz. So erlebt der krude mechanistische Keynesianismus in der Krise seinen x-ten Frühling.
Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Wiederauferstehung von fundamental-marxistischer Kritik am kapitalistis ...