Letztmals am 18. Januar 2010 ersuchte das Bundesamt für Migration (BFM) die Schweizer Botschaft in Quito (Ecuador), eine Reihe von Dokumenten des Mauro E., von dessen Gattin sowie deren zwei Töchtern zu überprüfen. Doch diesmal liessen sich die Diplomaten Zeit. Mauro E. ist auf der Botschaft ein alter Bekannter. Als der heute 41-jährige «Händler» (comerciante) sein erstes Asylgesuch in der Schweiz stellte, war er gerade mal 26 Jahre jung. Seither hält Mauro E. die Schweizer Asyljustiz mit erfundenen Schauergeschichten auf Trab. Und ein Ende ist auch nach über fünfzehn Jahren noch nicht in Sicht. Der Mann weiss, wie man die Schweizer Asyljustiz austrickst.
Die Geschichte des Mauro ...