Am 15. Mai gab es in Macapá, im äussersten Norden Brasiliens, eine Massendemonstration. Alles verlief geordnet. Die gut 20 000 Menschen verhielten sich durchweg friedlich, ja diszipliniert. Die Demonstration fand am «Marco Zero do Equador» statt, einem Denkmal mit Ausstellungsraum genau an der Stelle, wo der Äquator durch die Stadt an der Amazonasmündung verläuft. Macapá, Hauptstadt und Wirtschaftszentrum des brasilianischen Bundesstaates Amapá, hat sich wegen dieser besonderen topografischen Lage den etwas grossspurigen Beinamen «Hauptstadt der Mitte der Welt» zugelegt. Das soll mehr Touristen in die Stadt locken. Denn bisher verirren sich nicht so viele Besucher in d ...