Nein, Fatima Dunn ist kein Pseudonym. Als meine Mutter mit mir schwanger war, traf sie an einer Vernissage eine Künstlerkollegin, die hatte eine Tochter namens Fatima – das gefiel meiner Mutter. Ausserdem trägt meine ältere Schwester einen jüdischen Namen: Myriam. Und mein arabischer Name ist dazu sozusagen der politische Ausgleich. «Dunn» hiessen die irischen Vorfahren meines Vaters, wir sind halt eine recht gemischte Familie mit britischen, französischen, ungarischen, österreichischen, schweizerischen Einflüssen. Aufgewachsen bin ich aber ganz uninternational auf dem Zollikerberg. _
Seit dreizehn Jahren spiele ich Cello und habe mir in den letzten drei Jahren zusätzlich selber ...