Der durchschnittliche Fussballer macht sich nicht viel aus Politik. Und wenn doch, sympathisiert er mit der Rechten. Alle Jubeljahre jedoch gibt es im Kapitalistensport Salonkommunisten wie Paul Breitner, der sich in den siebziger Jahren vor einem Mao-Poster ablichten liess. Oder wie Liverpool-Stürmer Robbie Fowler, der sich 1997 mit den streikenden Dockarbeitern solidarisierte. Seither wurde der Aktionsradius für Politkicker eingeschränkt. In Medientrainings werden sie dazu angehalten, möglichst unkontroverse Interviews zu geben, politische (und religiöse) Parolen auf den Unterleibchen wurden verboten, erlaubt ist bloss noch das Sponsorenlogo. Umso unerwarteter kommt diese Meldung: Int ...