Es gibt Zeiten, da ist alles einerlei und irgendwie. Kein Gedanke nirgends, und die Gefühle ziehen Fäden. Georg Hensel, der verstorbene Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, pflegte zwischen Hellschreibern und Dunkelschreibern zu unterscheiden. Zwar wusste er, dass glasklare Melancholiker wie Kleist oder rätselhafte Klarschreiber wie Kafka sein System relativierten, aber zumindest im eigenen Metier funktionierte es. Dunkelschreibern, Rabulisten und Raunern, galt seine Verachtung.
Andererseits sind bei schummriger Geisteslage auch bei einem, der sonst durchaus seine Vorliebe für Enigmatisches pflegt, Hellschreiber und Helldenker gefragt. Bin ich mir selbst ein Rätsel, sch ...