In den besten Filmen von Federico Fellini (1920–1993) gibt es Bilder, die haben sich so in unser Gedächtnis eingebrannt, als hätten wir sie selbst geträumt: der Ozeandampfer auf dem nächtlichen Meer («Amarcord») oder die versunkene Riesenstatue in der Lagune von Venedig («Casanova»). Tatsächlich war «die nächtliche Arbeit», wie der Regisseur aus Rimini das Träumen nannte, für ihn mindestens so wichtig wie die Realität; deshalb führte er von 1960 bis 1990 Traumtagebuch. Unter dem Titel «Das Buch der Träume» ist nun bei der ColÂlection Rolf Heyne ein 33,8 • 25 cm grosses, 3,7 kg schweres Monster von einem Buch erschienen.
Auf mehr als 440 Seiten ...