Ein Paradebeispiel für einen politischen Kuhhandel lieferten in den letzten Wochen der SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr und SRG-Generaldirektor Roger de Weck. Fehr machte das Wohlwollen seiner Partei gegenüber der SRG davon abhängig, dass das Medienunternehmen mit der Gewerkschaft einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichne. «Unsere Unterstützung ist nicht gratis», sagte Fehr in der Sonntagszeitung. Zwei Wochen später setzte sich Fehr wieder mit aller Kraft für seine geliebte SRG ein. Er werde das Vorhaben Doris Leuthards, der SRG vorläufig die Online-Werbung zu verbieten, heftigst bekämpfen, sagte er. Die Erklärung für diesen unerwarteten Kampfeswillen folgte einige Tage d ...