Femme fatale im klösterlichen Kleid
Mon exposition: Meret Oppenheim. Kunstmuseum Bern. Bis 13. 02. 2022
Arbeiten auf Papier: Meret Oppenheim. Kunstmuseum Solothurn. Bis 27. 02. 2022 Der Titel ist kryptisch, die Geschichte dahinter anrührend: «Husch-husch, der schönste Vokal entleert sich. M.E. par M.O.» Die Künstlerin Meret Oppenheim malte das Bild im Jahr 1934, kurz nachdem sie sich von ihrem Liebhaber, dem rund zwanzig Jahre älteren Surrealisten Max Ernst, getrennt hatte. Das Bild zeigt einen amorphen gräulichen Knäuel, an dem eine goldene Kette hängt, die zu einer Reihe von Farbinseln führt, die die Traumwelt der Künstlerin symbolisieren. Die Trennung von Ernst erläuterte Meret Oppenheim Jahre später in einer Aufzeichnung: Sie habe ihn in einem Pariser Ca ...

