Ferdinand Hodler, Mutter und Kind (1887) – Wahrscheinlich malte Hodler (1853—1918) so verzweifelt lebendige Landschaftsbilder, weil dort, in diesen gebirgigen Sphären des Niemandslandes, auch des Seins, er für Momente Zuflucht fand in einer Welt, die der Vergänglichkeit zu widerstehen schien.
Menschen starben ihm so unvermittelt weg, wie dicker, dichter Schnee im Frühling schmilzt: seine Eltern, als er ein kleiner Junge war, seine fünf Brüder beinahe Jahr für Jahr einer, und sein einziger Sohn, Hector, starb mit 33 Jahren — alle an Schwindsucht —, aber da war er selbst schon in jenen Gefilden jenseits der Ränder der Erde, wo in ...