Ich erwache neben ihr. Es ist ein Sommermorgen in Südfrankreich. Sie trägt ein Nachthemd aus Seide, die Fingernägel leuchten rot, wie gestern zum ersten Abendessen im Schlosshotel. Sie öffnet jetzt die Gardinen in unserer Suite, einer ehemaligen Kapelle. Dann ruft sie meinen Namen und ein mir wohlbekanntes «Zeit zum Aufstehen». Durch die Fenster leuchtet der Pool in der grünen Schlosslandschaft. Gleich werde ich ein paar Runden schwimmen und überlegen, ob das eine gute Idee war: Ferien mit meiner 85-jährigen Mutter.
Ferien mit Mutter
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