Peter Schellenberg, Fernsehdirektor auf Abruf, hatte es sich gedacht: Ihn zu ersetzen wird nicht einfach sein. Bereits im Juni 1998 hatte er deshalb die Weichen gestellt, um dereinst leichter einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin gewinnen zu können. Er schuf die Position eines Programmdirektors, der ihm die Planung und die täglichen Programmentscheide abnehmen sollte. Dadurch erhalte er als Fernsehdirektor mehr Spielraum und könne sich stärker auf strategische Aufgaben innerhalb der SRG-Geschäftsleitung kümmern, sagte Schellenberg damals. Bei den ehrgeizigen Fernsehmachern, die nach oben schielten, löste er Irritationen aus, als er zufügte: Sein Nachfolger müsse nicht mehr zwingen ...