Sanktionen sind nicht Krieg, Frieden aber sind sie auch nicht. Wenn sich Staatskunst und ÂKrisenmanagement darin erschöpfen, wie es seit einigen Monaten geschieht, die EskalaÂtionsschaukel immer höher zu treiben, dann stehen böse Zeiten bevor.
Wann ist genug genug? Wer Sanktionen ins Spiel bringt, darf nie vergessen, dass sie, wie ÂMilitäreinsatz, nur Mittel sind zum Zweck, Âniemals Selbstzweck. Ziel und Mittel müssen zusammenstimmen. Sanktionen, wie sie jetzt im Schwange sind, stören Welthandel und Globalisierung, bringen Verluste und Misstrauen zwischen den Protagonisten.
Sie überdehnen aber auch den Konsensus – von Harmonie ist längst nicht mehr die Rede – innerhalb der ...