In den siebziger Jahren verbrachte ich einen faszinierenden Tag damit, durch die Kanalisation von London zu wandern. Ich hatte ein stinkendes, beengtes Labyrinth erwartet, stieg dann aber in eine geräumige Unterwelt hinab. Der Eingang lag in der Nähe der Themse, und die Kaverne, in der ich mich wiederfand, war wie eine Untergrundbahnstation mit einem Kanal statt Geleisen. In Erinnerung geblieben sind mir die Backsteinmauern: Die Baumeister aus der mittleren Ära von Königin Victoria hatten die Tunnelwände mit einem Spiralmuster versehen. Es war, als ginge man durch den gezogenen Lauf eines riesenhaften Gewehrs. Mein Führer erklärte mir, all diese Hauptarterien der Londoner Kanalisation ...