Noch ehe ich eine Chance habe, wieder umzukehren, öffnen sich die Türflügel, dahinter grüssen zwei Kellner wie aus einem Buñuel-Film. Den Raum unterteilt ein geschmiedetes Gitter, den Boden ziert ein verblichener Perser. Die diffuse Kunst an den Wänden wurde gewiss schon frenetischer bestaunt, und aus den Boxen glenmillert’s nicht eben frisch. Auf der einstigen Hutablage stauben Dekantierkaraffen und Wolldecken gemeinsam vor sich hin. Das Schrulligste aber sind die gepolsterten Fussschemelchen, die neben einigen Tischen lagern, als ob man für den Fall gerüstet sein möchte, dass hier einmal Tom Cruise einkehrt. Ich nehme auf einem Stuhl Platz, der erst nach dem dritten Glas etwas b ...