«So, da habn S eanere Extrawürschtln, Herr Doktór», knurrte der Amtsgehilfe Aloysius Zacherl über den Ausgabetisch unserer Grazer Universitätsbibliothek und verschob drei abgegriffene Lehrbücher der physiologischen Chemie um einige Millimeter in meine ungefähre Richtung. Zacherl schätzte Bücher wesentlich mehr als Studenten und war deshalb stets darauf bedacht, diese von jenen fernzuhalten. Der unverdiente und spöttisch auf der zweiten Silbe betonte Doktortitel sollte mir wohl klarmachen, dass ein studentisches Nichts wie ich nicht Lehrbücher verlangen dürfe, die keiner angekündigten Vorlesung entsprachen. Als gelernter Österreicher war ich zwar gegen das unfreundliche Wiehern ...