Es begann mit einer Fehleinschätzung. Bürgerliche Politiker, die Wirtschaft, selbst die Hälfte der SP-Meinungsmacher glaubten nicht an den Erfolg der Gesundheitsinitiative. Besonders Unternehmer haben den Einfluss der Gesundheitspolitik auf ihr ökonomisches Wohlergehen unterschätzt. Erst kurz vor Ostern wurde einigen bewusst, was bei der Abstimmung vom 18. Mai auf sie zukommen könnte: ein Umverteilungsmanöver, eine Reichtumssteuer, eine Initiative unter falschem Namen. Eine Umfrage des GfS-Forschungsinstituts ergab 49 Prozent Zustimmung und 30 Prozent Ablehnung. 21 Prozent der Befragen waren noch unentschlossen. Eiligst organisierte der politisch ambitionierte Swissfirst-Banker Thomas ...