Als Leszek Mozdzer, ein stupender polnischer Pianist, der mühelos eine gründliche klassische Ausbildung in den Jazz übersetzt, 1971 geboren wurde, war der Mann, dem er sein neues Soloalbum widmet, schon zwei Jahre tot. Die Art, wie er ums Leben kam, machte Krzysztof Komeda vollends zu einer Legende, zu einer Art James Dean des polnischen Jazz. 1931 geboren, gälte er allerdings auch ohne seinen tragischen Abgang als Vater des polnischen Jazz. Autor vieler Soundtracks, darunter zu allen Filmen Roman Polanskis (mit Ausnahme des ersten), war er auf dem Sprung zu einer Weltkarriere, als er, «Rosemary’s Baby» war eben vollendet, nach einem schweren Besäufnis unter heimwehkranken Exilpol ...