Pat Metheny gelingt mit jeder neuen CD eine Überraschung. Seine Vielseitigkeit grenzte an Charakterlosigkeit, würde er nicht in all languages seine eigenen Muster weiterentwickeln («In All Languages» hiess ein Album seines Hausheiligen Ornette Coleman, mit dem Metheny «Song X» aufnahm). Er ist so etwas wie der Igel in der berühmen Fabel mit dem Hasen: Allemal ist er vor uns, die wir ihn verfolgen, am Ziel.
Hardcore-Jazzfans verwirrte er mit scheinbar zu üppig angerichteten elektronischen Projekten, fast opernhaften Sound-Panoramen, bei denen man sich doch leicht an versteckten Widerhaken verschlucken konnte. Seine grosse Gefolgschaft (dass er neunzehn Grammys gewann, spricht ebe ...