«Om-Om...»
Malerisch, majestätisch, opulent, überwältigend. Das sind so die gängigen Begriffe, mit denen man Filmen gerecht zu werden versucht, die einzig und alleine mit einem Hochdruck der Bilder arbeiten und die Story (fast) in den Hintergrund drängen. «Samsara» von Pan Nalin gehört dazu, eine Liebesgeschichte aus dem ohnehin schon schwer spirituellen Himalaja. Breit, sehr breit die Bildfülle lyrischen Naturgefühls; satt, sehr satt die über jeder Leidenschaft triumphierende Einsamkeit und zart, sehr zart die fragile Lovestory eines Mönchs zu einer schönen Dorfbewohnerin. Darf ein Mönch in dieser geheiligten Landschaft einem niederen Begehren nachgeben? Fragen über Fragen ...