Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steht nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Krise in einem Verteilungskampf. Mit ihren ständig wachsenden Währungsreserven von inzwischen rund 900 Milliarden Franken und den darauf anfallenden, stark schwankenden hohen Erträgen weckt sie schon seit langer Zeit politische Begehrlichkeiten aller Art. Einmal wird nach der Schaffung eines aus den Währungsreserven alimentierten Staatsfonds gerufen. Dann wieder sollen die Gewinnüberschüsse der SNB für die Finanzierung von allerlei Staatsaufgaben, die von der Bildung, der Forschung und Innovation, dem Verkehr, der Digitalisierung über den Klimawandel und die soziale Woh ...